Umfassend ausgebildet und sehr begehrt
Ein Unternehmen, zwei KV-Branchen: Nicole Saladin, Leiterin Berufsbildung bei der Rhenus Alpina-Gruppe, erklärt, welche Gründe für eine Ausbildung in einem Speditionsbetrieb sprechen.
Frau Saladin, welche Ausbildungen bieten Sie an?
Wir bilden Kaufleute in den Branchen Internationale Speditionslogistik sowie Dienstleistung & Administration in allen Leistungsstufen aus, das heisst Kauffrau/Kaufmann EBA sowie EFZ mit und ohne Berufsmaturität. Aktuell betreuen wir 34 kaufmännische Lernende. Dieses Jahr werden es sogar noch drei oder vier mehr sein, da wir ausbauen. Weitere Ausbildungsberufe sind Logistker:in, Mediamatiker:in und Strassentransportfachfrau/-mann.
Warum Rhenus?
(Lacht) Es gibt viele gute Grunde, die Ausbildung bei Rhenus zu absolvieren. Als international tätiges Speditionsunternehmen decken wir mit den Abteilungen Wasser, Schiene, Strasse, Luft und Zollwesen die gesamte Dienstleistungspalette ab. Wir sind an allen wichtigen Verkehrsknoten der Schweiz tätig, beispielsweise am Hafen Basel und am Flughafen Zürich. Ein weiteres Plus sind unsere hervorragend geschulten Ausbildner:innen, die mit grossem Engagement durch die Lehre begleiten und führen. Die Lernenden dürfen sich auf eine praxisorientierte, spannende und abwechslungsreiche Ausbildung freuen, mit der Möglichkeit, an verschiedenen Standorten und in unterschiedlichen Abteilungen tätig zu sein. Ausserdem erhalten alle Lernenden sechs Wochen Ferien sowie einen Laptop und ein Headset während der Ausbildungszeit.
Was muss man mitbringen?
Sicherlich Neugierde und Freude an der Spedition und der Lagerlogistik. Die Lernenden werden sich in einem lebhaften Umfeld bewegen und mit einer Vielfalt von Menschen, Ländern und Sprachen in Berührung kommen. Deshalb sind auch soziale Kompetenzen, angemessene Umgangsformen und ein Flair für Fremdsprachen wichtig. Neben den notwendigen Schulkenntnissen je nach Leistungsstufe verlangen wir auch einen absolvierten Multicheck.
Welche Perspektiven bietet Rhenus Alpina den ausgelernten Kaufleuten?
Unsere Lernenden sind sehr begehrt auf dem Arbeitsmarkt und haben am Ende ihrer Lehrzeit eine umfassende Ausbildung genossen. Wir haben deshalb grosses Interesse daran, sie bei uns weiter zu beschäftigen. Es gibt viele Karrieremöglichkeiten bis hin zu einer Führungsposition. Einen hohen Stellenwert hat auch die Weiterbildung. Interessierte können beispielsweise nach zwei bis drei Jahren Berufserfahrung die eidgenössischen Abschlüsse zur Fachfrau/zum Fachmann Internationale Spedition & Logistik oder zur Zolldeklarantin/zum Zolldeklaranten machen. Denjenigen, welche die Berufsmaturität berufsbegleitend absolvieren, bieten wir nach Möglichkeit auch Teilzeitstellen an.
«Unsere Lernenden sind sehr begehrt auf dem Arbeitsmarkt und haben am Ende ihrer Lehrzeit eine umfassende Ausbildung genossen.»
Nicole Saladin, Leiterin Berufsbildung bei der Rhenus Alpina-Gruppe
Verwandte Themen
Scrum4Schools – die agile Lernmethode für den Unterricht
Scrum4Schools ist eine innovative Lehr- und Lernmethode, die agile Prinzipien aus der Wirtschaft in den Schulunterricht überträgt. Als erste Partnerschule in der Schweiz hat die Berufsfachschule KV Basel diese Methode systematisch im Unterricht verankert.
BerufsLAB in Liestal: Ideale Atmosphäre für konzentriertes Arbeiten
Das BerufsLAB in Liestal bietet Raum für eigenverantwortliches Lernen. Die innovativen Räumlichkeiten der neuen Lernlandschaft sind vielfältig einsetzbar und bei Lernenden und Lehrpersonen der Schulen kvBL sehr beliebt. Lesen Sie mehr im Blogartikel.
QV: Eine gute Vorbereitung ist die Basis für den Erfolg
Für Lernende ist das Abschlussjahr eine intensive Zeit: zuerst die Lernphase, dann die Prüfungen selbst. Eine gute Vorbereitung ist die Basis für den Erfolg. Der Kaufmännische Verband unterstützt dabei mit zahlreichen Angeboten, Tipps und Tricks.
Ein moderner Arbeitsplatz in einem Schloss
In einer Gemeindeverwaltung arbeiten Mitarbeitende aus vielen verschiedenen Berufen, darunter auch Kaufleute. Wie eine kaufmännische Ausbildung bei der Gemeinde aussieht, erzählt uns Tiziana Gangi, Leiterin Fachbereich Ausbildung der Gemeindeverwaltung Aesch.
«Shop 'n' Learn» im BerufsLAB Liestal
Mit den Reformen «Verkauf 2022» im Detailhandel wurden die ursprünglichen Schulfächer durch berufliche Handlungskompetenzen ersetzt. Dadurch sind auch neue Anforderungen an die Lernräume entstanden. Ein Stockwerk in den Schulen kvBL in Liestal wurde zum BerufsLAB.
Entwickler:in digitales Business EFZ – die Digitalisierungsprofis
In einer Welt, die sich rasant digitalisiert, sind Fachkräfte, die an der Schnittstelle von Menschen, Wirtschaft und Technik agieren, unverzichtbar. Genau hier setzt die neue Berufsbildung Entwickler:in digitales Business EFZ an. Jetzt infomieren!